KlimaNeutralReisen

„Gehen“ bedeutet Fortschritt – mit einem angemessenen ökologischen Fußabdruck hinterlassen wir keinen Weg der Zerstörung sondern einen Weg der Nachhaltigkeit.

Der durchschnittliche Jahresausstoß an CO2 in Österreich beträgt pro Person etwa 9 Tonnen. Flugreisen nehmen dabei einen großen Anteil ein. So gesehen produziert jeder von uns einen beachtlichen „ökologischen Fußabdruck“. Durch einen achtsamen Lebensstil und der gezielten Förderung von Naturschutz-Projekten kann jeder zu einer Verringerung seines persönlichen „ökologischen Fußabdruckes“ beitragen.

Wir haben uns entschlossen, unser Unternehmen Naturreisen ab dem Jahr 2016 klimaneutral zu führen und den CO2-Ausstoß der bei unseren Reisen entsteht zu neutralisieren. Mit der Aktion KlimaNeutralReisen unterstützen wir das Projekt COBIGA - Biologischer Korridor La Gamba, Costa Rica. Dieses Projekt existiert seit 2006 und hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur Bäume zu pflanzen und CO2 zu binden, sondern auch einen Biologischen Korridor mit einheimischen Baumarten aufzubauen, der Tieren und Pflanzen im Süden Costa Ricas auf lange Sicht ein Überleben sichert. COBIGA wird von der Tropenstation La Gamba verwaltet und von der Universität Wien wissenschaftlich begleitet.

Für jede Reise von Naturreisen wird der CO2-Ausstoß berechnet (www.climateaustria.at) und der Geldwert dem Projekt COBIGA zur Verfügung gestellt..

Das Projekt COBIGA - Biologischer Korridor La Gamba

Wiederbewaldung auf der Finca Amable und im Hintergrund die Fila Cruces

Die Wiederbewalder im Projekt COBIGA

In der Golfo Dulce Region im Süden Costa Ricas befinden sich die artenreichsten Regenwälder Zentralamerikas. Diese ehemals zusammenhängenden Wälder sind heute durch landwirtschaftlich genutzte oder aufgelassene Flächen unterbrochen. In den so entstandenen Waldinseln kommt es zu einer Abnahme der Artenvielfalt, zu einer Unterbindung des genetischen Austausches und insgesamt zu einer Verringerung des gesamten Baumbestandes, wodurch es zu einer Abnahme der CO2-Bindung kommt.

Das Projekt COBIGA hat sich zum Ziel gesetzt dem entgegen zu wirken. Durch die Wiederbewaldung mit über 150 verschiedenen und teilweise seltenen Baumarten entsteht zwischen dem Bergregenwald Fila Cruces und dem Nationalpark Piedras Blancas (Regenwald der Österreicher) ein Biologischer Korridor. Die neu entstehenden Waldflächen tragen durch ihre biologische Vielfalt zum Arten- und Naturschutz bei und binden das Treibhausgas CO2 langfristig.

Auf unseren Reisen nach Costa Rica besuchen wir dieses Projekt, das in Kooperation mit dem Verein Regenwald der Österreicher und dem Verein Regenwald Luxembourg durchgeführt wird. Weitere Information: www.lagamba.at

Ein Baum im Regenwald bindet im Laufe seines Wachstums je nach Lebensdauer 0,6-0,8 t Kohlendioxid. Für rund 15 Euro ist es möglich einen Regenwaldbaum zu pflanzen und in den ersten Jahren zu pflegen, sodass er für „Sie“ Kohlendioxid bindet. Eine Europareise entspricht in etwa einem Baum und eine Reise nach Costa Rica entspricht in etwa 4 Regenwaldbäumen.


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